IG Metall Cottbus und Südbrandenburg
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25.10.2020, 03:10 Uhr

Konstituierende Delegiertenversammlung der Geschäftsstelle Südbrandenburg

Willi Eisele einstimmig zum Ersten Bevollmächtigten wiedergewählt

  • 24.09.2020
  • Aktuelles

Mit 100 Prozent Zustimmung haben die Teilnehmer auf der konstituierenden Delegiertenversammlung am 23. September in Finsterwalde Willi Eisele als Ersten Bevollmächtigten der IG Metall Südbrandenburg in seinem Amt bestätigt. Sämtliche 29 Stimmberechtigten votierten in geheimer Wahl für Eisele.

Die hauptamtlichen Bevollmächtigten Willi Eisele (rechts) und Paul Rothe freuen sich über ihre Wiederwahl. - Fotos: Volker Wartmann

Der neugewählte Ortsvorstand der IG Metall-Geschäftsstelle Südbrandenburg.

Willi Eisele verabschiedet Frank Fesel, langjähriges Mitglied im Ortsvorstand und bis 2017 ehrenamtlicher Zweiter Bevollmächtigter, der in den wohlverdienten Ruhestand geht.

Die Bevollmächtigten und die Beisitzerinnen und Beisitzer wurden in geheimer Wahl gewählt.

Abstimmung über die Annahme der Tagesordnung.

Willi Eisele sieht die Geschäftsstelle Südbrandenburg für die Zeit nach seinem Abschied Ende 2022 "gut aufgestellt".

Ein ebenfalls sehr überzeugendes Ergebnis erzielte auch Paul Rothe, der als hauptamtlicher Zweiter Bevollmächtigter wiedergewählt wurde. Für ihn stimmten rund 90 Prozent der Delegierten, sprich 26 von 29 Stimmberechtigten.

Außer den Bevollmächtigten wählten die Anwesenden auch sieben Beisitzerinnen und Beisitzer für den Ortsvorstand, die Delegierten und ihre Stellvertreter für die Bezirkskonferenz, ein Mitglied für die Tarifkommission Metall- und Elektroindustrie ein Mitglied der Holz- und Kunststoffverarbeitenden Industrie Berlin-Brandenburg. Die beiden letztgenannten Aufgaben wird nach einstimmiger Wahl der Zweite Bevollmächtigte Paul Rothe wahrnehmen.

Willi Eisele, der außer der Geschäftsstelle Südbrandenburg auch die IG Metall-Geschäftsstellen Cottbus, Riesa und Dresden leitet, resümierte in seiner Rede zum Geschäftsbericht 2016-2019: „Die Geschäftsstelle Südbrandenburg ist gut aufgestellt. Sie wird auch weiter marschieren können, wenn ich am 31. Dezember 2022 aus meinem Amt ausscheiden werde.“ Die Mitgliederzahl insgesamt sowie die Zahl der Ein-Prozent Zahler konnten zwischen 2016 und 2019 stabil gehalten werden, die Beitragsentwicklung in den vergangenen vier Jahren sei positiv, so Eisele. „Eine positive Mitgliederentwicklung wird auch in den kommenden Jahren eine wichtige Aufgabe für die IG Metall Südbrandenburg sein“, sagte Eisele.

24 Tarifverhandlungen habe die IG Metall in den vergangenen vier Jahren in Südbrandenburg geführt, von denen 20 mit einem Ergebnis abgeschlossen werden konnten, sagte Eisele in seinem Rückblick. Er betonte jedoch auch, dass in Südbrandenburg bisher kein Betrieb in der Metall- und Elektroindustrie die in der Metall- und Elektroindustrie gültigen Tarifbedingungen vollständig erfülle.

Paul Rothe unterstrich, eine wesentliche Aufgabe der IG Metall Südbrandenburg sei, „dass wir uns künftig stärker um Betriebe kümmern müssen, auf die wir bisher noch keinen Zugriff haben.“ Rothe: „Nur so können wir es schaffen, breiter und stärker in der Region aufzutreten.“ Er hob hervor, dass die Geschäftsstelle ihre Internet- und Social Media-Präsenz seit Anfang des Jahres massiv ausgebaut habe, um ihre Mitglieder während der Corona-Krise auf dem Laufenden zu halten. „Wir haben seit Beginn der Lockdown-Phase festgestellt, dass wir seit dieser Zeit enorm hohe Zugriffszahlen auf unsere Homepage haben“, so Rothe.

Auf der Veranstaltung stellte sich auch Christian Agocs, der seit Kurzem als Politischer Sekretär in der Geschäftsstelle Südbrandenburg arbeitet, den Delegierten vor. Er freue sich sehr, den Menschen zu helfen, die Unterstützung in den Betrieben bräuchten, so Agocs. Agocs' Aufgabe ist unter anderem, den Ausbau der Kommunikation der Geschäftsstelle über die Sozialen Medien auszubauen. „Mit unserer neuen Facebook-Seite, die seit Juni 2020 online ist, haben wir bereits in kurzer Zeit eine sehr bemerkenswerte Reichweite erreichen können“, sagte Agocs in seiner ersten Zwischenbilanz.

Die sieben Beisitzerinnen und Besitzer für den Ortsvorstand wurden jeweils mit überwältigender Mehrheit gewählt. Neu im Ortsvorstand sind Enrico Kamenz (Kjellberg) und Jens Zelle (Bosig). Wiedergewählt wurden Frank Edlich (Kjellberg), Silke Löwe (FIMAG), Hans-Jürgen Otto (Regionale Vertrauensleute), Heiko Reimschüssel (Formteil- und Schraubenwerk Finsterwalde) und Renate Schielinski (Sprecherin der Re.gionalen Vertrauensleute). Die Amtszeit der Ortsvorstandsmitglieder beträgt vier Jahre.